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Das sind die vielen Vorteile der Verwendung Titandioxid

Diese Vorteile bietet der Einsatz von Titandioxid in der Kosmetikindustrie

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Nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch in vielen Kosmetikprodukten wie beispielsweide Sonnenschutzmitteln, Haut- und Zahncremes oder Puder kommt Titandioxid heutzutage häufig vor. Die Kosmetikindustrie setzt Titandioxid unter anderem als UV-Filter sowie als weißes Farbpigment ein. Nicht wenige Menschen fragen sich, ob der Stoff wirklich unschädlich für unsere Gesundheit ist. Tatsächlich unterliegt Titandioxid strengsten Reinheitskriterien für Lebensmitteln. Deshalb hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Titandioxid bereits mehrfach als gesundheitlich unbedenklich eingestuft – das letzte Mal im Jahr 2018.

Inzwischen spielt Titandioxid eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Produkten für empfindliche Haut. So ist Make-Up auf Mineralbasis in den letzten Jahren zu einem echten Verkaufshit geworden, der ein enormes Potenzial mit sich bringt – nicht zuletzt, weil viele Verbraucher die Vorteile purer, direkt aus der Erde gewonnener Inhaltsstoffe kennt. Im Laufe der Jahre ist Titandioxid (TiO2) somit auch in diesem Bereich sowohl als Pigment als auch in anderen Formen zu einem beliebten Inhaltsstoff geworden.

Doch was macht Titandioxid eigentlich so vorteilhaft für die Kosmetikindustrie?

Titandioxid, das auch als TiO2 oder CI 77891 bezeichnet wird, kommt bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Hautpflege- und Beautybranche zum Einsatz. Hersteller setzen es ein, um Farben mehr Leuchtkraft zu verleihen und sie zu optimieren. Wird Titandioxid als helles Pigment mit anderen Farben kombiniert, sorgt dieses bei der dekorativen Kosmetik für eine intensivere Leuchtkraft. Weiterhin ist es möglich, mit der Hilfe von Titandioxid Lippenstifte und Grundierungen in den unterschiedlichsten Farbtönen herzustellen – so lässt sich für wirklich jeden Hauttyp eine passende Lösung finden.

 

Anwendungsmöglichkeiten für Titandioxid in der Kosmetikindustrie

Nachfolgend einige Beispiele für die Anwendung von Titandioxid in der Kosmetikbranche.

  • Teint

Titandioxid hilft dabei, überschüssiges Talg von der Haut aufzunehmen. Dank seiner Deckkraft wirkt die Gesichtshaut so matter – ein wichtiger Faktor für mattierende Puder und ähnliche Produkte.

  • UV

In nicht pigmentierter Form ist Titandioxid ein bedeutender Inhaltsstoff von Sonnenschutzmitteln, weil es sowohl UVB- als auch UVA-Produkte absorbieren kann. Somit wird Sonnenbrand sowie einer frühzeitigen Hautalterung vorgebeugt. Diese Vorteile kommen auch in Kosmetikprodukten zum Einsatz, so dass Lippenstifte, Grundierungen und Cremes mit einem UV-Schutz ausgestattet werden können.

  • Textur

In nicht pigmentierter Form sind die Partikel von Titandioxid transparent. Dann sind besonders homogene Mischungen möglich, die sich hervorragend auf die Haut auftragen lassen. Durch den hohen Opazitätswert von TiO2 lassen sich Formeln herstellen, welche Hautproblemen entgegenwirken sollen.

  • Haltbarkeit

Titandioxid ist ein unlösliches Mineral und somit besonders wertvoll für die Haltbarkeit eines Kosmetikprodukts. Es gilt als langanhaltend und wasserbeständig – das ist besonders für Sonnenschutzmittel von großer Bedeutung.

Allein in den vergangenen fünf Jahren war Titandioxid in mehr als 20.000 unterschiedlichen Kosmetikprodukten enthalten, wie unter anderem in Lippenstiften, Rouge, Mascaras, Bräunungscremes, Lidschatten oder Sonnenschutzcremes.

Titandioxid und seine Wirkung auf sensible Haut

Obgleich Titandioxid grundsätzlich ein echtes Multitalent in der Kosmetikindustrie ist, kommt es vor allem für Kosmetik zum Einsatz, die sich an Personen mit sensibler Haut richten. Der Grund hierfür ist, dass Titandioxid nicht mit anderen Inhaltsstoffen reagiert und sich daher bei einem geringeren Allergierisiko in verschiedenen Produkten verwenden, die an empfindlichen Körperstellen genutzt werden – wie beispielsweise in Augencremes.

 

Welche Alternativen gibt es zu Titandioxid?

Weil Titandioxid allgemein als sehr hautverträglich gilt, suchen die meisten Kosmetikhersteller nicht wirklich nach Alternativen oder Ersatz-Inhaltsstoffen. Denn gerade aufgrund der vielseitigen Nutzbarkeit von TiO2 und seiner Verwendung in den unterschiedlichsten Arten von Kosmetikprodukten gibt es derzeit keine Alternative auf dem Markt, welche dieselben Vorteile mit sich bringt.

Gibt es Bedenken oder Nachteile bei der Nutzung von Titandioxid in Kosmetika?

Titandioxid kommt seit vielen Jahren in der Kosmetikbranche zum Einsatz und dessen Sicherheit wurde bereits in zahlreichen unterschiedlichen Studien, die von unabhängigen Instituten durchgeführt wurden, auf der ganzen Welt bestätigt. Wissenschaftler stellten dabei vor allem fest, dass die dermale Absorption, welche durch das Eindringen des Stoffes in die Haut zustande kommt, verschwindend gering sei.
Somit steht außer Frage, dass Titandioxid auch in Zukunft noch eine große Rolle für viele Kosmetikhersteller sein wird – sei es für Sonnenschutzprodukte, für dekoratives Make-Up oder für Pflegeprodukte.

Dazu kommt noch, dass eine Einschränkung oder gar ein Verbot der Verwendung von Titandioxid in kosmetischen Produkten deutliche negative Auswirkungen auf Verbraucher mit empfindlicher Haut hätte. Denn viele Menschen sind, ganz ohne es zu wissen, auf genau diesen bedeutenden Inhaltsstoff angewiesen, damit sie ein Produkt überhaupt erst auf ihre Haut auftragen können. Eine entsprechende Einschränkung würde die Auswahl an Produkten für diese Personengruppen deutlich reduzieren und gleichzeitig das Risiko allergischer Reaktionen der Haut drastisch erhöhen. Weiterhin müssten im Falle einer Einschränkung von Titandioxid alternative Stoffe gefunden werden – was nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Unternehmen gehen dieses Risiko also verständlicherweise nicht ein.

Fazit:

Wer sich dekorative oder pflegende Kosmetik kauft, wird häufig mit einem Blick auf die Inhaltsstoffe feststellen, dass Titandioxid in vielen Produkten vorkommt. Aktiv wird der Inhaltsstoff von den meisten Menschen gar nicht wahrgenommen, dennoch ist er von größter Bedeutung für die Kosmetikindustrie. Gesundheitliche Bedenken sind unbegründet – man darf Kosmetik mit Titandioxid also in jedem Fall sorglos verwenden.